Verfahren des Kathodischer Korrosionsschutz - Fremdstromverfahren

Korrosionsschutz durch Fremdstrom

 

Beim kathodischen Schutz nach dem Fremdstromverfahren wird der erforderliche Schutzstrom vom netzgespeisten Gleichrichter geliefert und über die Fremdstromanoden in das Schutzobjekt eingespeist.

 

Die Anlage besteht aus vier Grundbauteilen

  1. Gleichrichter für die Schutzstromlieferung
  2. Fremdstromanode
  3. Anodenkabel vom Gleichrichter zum Anodenfeld, Kathodenkabel vom Gleichrichter zum Schutzobjekt
  4. Schutzobjekt

Vorteil

 

✔  Schutzstromabgabe kann leicht eingestellt bzw. geregelt werden

✔  geringe Abhängigkeit vom spezifischen Widerstand

    des Erdreichs oder Wassers

✔  große Reichweite der Schutzwirkung

✔  geringer Materialabtrag der Anoden

✔  geringer Aufwand für das Messen der Ausschaltpotenziale

Nachteil

 

✔  höhere Investitionkosten

✔  mögliche Beeinflussungen fremder Anlagen